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Autorenforum: Hassan Fathys Stoppelaëre House in Luxor - damals und heute

von Claudia Ali, 25.02.17

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Stoppelaëre House 2010, Luxor Westbank
Stoppelaëre House im März 2010, © Leben in Luxor

 

Das Stoppelaëre House - erbaut von Hassan Fathy

Hassan Fathy - Portrait, (c) Bruno Barbey/Magnum Photos

Der ägyptische Architekt Hassan Fathy (1900 - 1989) ist berühmt für seine Lehmziegelhäuser mit Arkaden, Windfängern (Malqafs), Holzgitterfenstern (Mashrabiyas), Kuppeln und Kuppelgewölben. Basierend auf diesen Elementen traditioneller islamischer und nubischer Architektur entwickelte er seinen eigenen Baustil. 1950 erhielt er den Auftrag, das Stoppelaëre House zu bauen - es sollte eines seiner wichtigsten Bauwerke werden.

Geographische Lage des Stoppelaëre House, ©Wikimapia
Geographische Lage des Stoppelaëre House, ©Wikimapia

Das Stoppelaëre House liegt malerisch am Eingang zum Tal der Könige auf dem Hügel nordwestlich des Howard Carter House - es wird auf Grund seiner exponierten Lage vielfach irrtümlich für dieses gehalten. Fathys Auftrag lautete, im Gebäude zwei Funktionen zu vereinen: Es sollte sowohl ein Gästehaus für das Department of Antiquities sein als auch als privates Wohnhaus für dessen obersten Restaurator Dr. Alexandre Stoppelaëre (1890-1978) dienen - eine architektonische Herausforderung. Hassan Fathy plante den Grundriss ursprünglich als perfektes Quadrat bestehend aus zwei Sektoren mit parallelen Innenhöfen. Doch bei diesem ersten Entwurf blieb es nicht.

Stoppelaëre House - einer der frühen Grundrisse, © Aga Khan Trust for Culture
Stoppelaëre House - einer der frühen Grundrisse, © Aga Khan Trust for Culture

Auch nicht bei der Form. Fathy begann, die geographischen Gegebenheiten, insbesondere die Lage des künftigen Hauses auf dem schmalen Grat eines langgestreckten Hügels in den kreativen Prozess miteinzubeziehen. Nach etlichen weiteren Entwürfen verband er schließlich die beiden Hausbereiche auf geniale Weise in einem verlängerten rechteckigen Grundriss so, dass Stoppelaëres Privatsphäre auf der rechten Seite gewahrt blieb. Um die äußeren Lehmziegelmauern zu stabilisieren, verstärkte er sie mit abgeschrägten Stützpfeilern. Die innere Teilungswand erhielt ebenfalls einen dieser Stützpfeiler. Fathy verlängerte ihn über die Außenmauer hinaus, was das Aussehen der Fassade prägte und die Teilung der beiden Bereiche unterstrich.

Stoppelaëre House - einer der späteren Grundrisse, aus: James Steele - An Architecture for People, 1997
Stoppelaëre House - einer der späteren Grundrisse, aus: James Steele - An Architecture for People, 1997. Ein Entwurf, der dem jetzigen Aussehen des Gebäudes entspricht, wurde bis heute nicht gefunden.

Stoppelaere House, (c) Aga Khan Trust for Culture
Stoppelaëre House, ohne Jahr (vor 1983), © Aga Khan Trust for Culture

Stoppelaere House - Innenräumdetails, (c) Aga Khan Trust for Culture
Stoppelaëre House, ohne Jahr (vor 1983), © Aga Khan Trust for Culture

Die tragenden Lehmziegelmauern des Stoppelaëre House wurden durch Kalksteinfundamente verstärkt. Die Wände waren je nach Funktion 25 - 60 cm dick. Der Haupteingang führte vom Vorhof zu einer durch vier Oberlichter beleuchteten Galerie, die beide Bereiche des Hauses verband. Stoppelaëres privater Teil auf der rechten Seite bestand aus einem Schlafzimmer, einem Badezimmer und einem Innenhof, von dem aus eine Treppe zum Dach führte. Der Gästeteil links verfügte über gemeinschaftliche Wohnbereiche, zwei Gästeschlafzimmer, hauswirtschaftliche Räume und eine weitere Treppe zum Dach. Vier Räume waren mit Rundkuppeln in verschiedenen Größen und Höhen versehen. Diese waren durch abgestufte Gewölbezwickel mit ihrem quadratischen Sockel verbunden.

Stoppelaere House - Kuppel, (c) Aga Khan Trust for Culture
Stoppelaëre House, ohne Jahr (vor 1983), © Aga Khan Trust for Culture

 

 

Das Stoppelaëre House - genutzt von Alexandre Stoppelaëre

Doch wer war der Mann, der dieses ambitionierte Projekt, das nach ihm benannt ist, in Auftrag gab? Alexandre Stoppelaëre (nicht Alexander und auch nicht Stopplaere, wie es oft fälschlich heißt) hat zwar belgische Vorfahren, war aber Franzose. Er lebte von 1890 bis 1978 und war Künstler von Beruf. 1938 ging er nach Ägypten, um Mal- und Restaurierungstechniken zu unterrichten. Stoppelaëres weiterer beruflicher Werdegang ist unklar. Offenbar hatte er einen Doktortitel (in Archäologie?). 1940 schrieb er für das ägyptische Département d'Antiquités in den "Annales du service des antiquités de l'Égypte", no. 40, einen Artikel über "Dégradations et restaurations des peintures murales égyptiennes".

Während des Zweiten Weltkrieges war Stoppelaëre im Nahen Osten stationiert, danach kehrte er nach Luxor zurück, wo er 1946 Hassan Fathy als Architekt für den Bau der Siedlung in Neu-Qurna vorschlug und sich in den folgenden Jahren mit ihm anfreundete.

Stoppelaere House 1950, © Abdel-Moniem M. EI-Shorbagy
Stoppelaere House 1950, © Abdel-Moniem M. EI-Shorbagy

Bis 1952 arbeitete Stoppelaere als Chefrestaurator in verschiedenen thebanischen Gräbern. 1947 veröffentlichte er eine Einführung in die thebanische Malerei (“Introduction à la peinture thébaine”, erschienen in: Valeurs, no. 7-8, 1947). 1950 beauftragte er Hassan Fathy im Namen des Altertümerministeriums mit dem Bau des später als Stoppelaëre House bekannt gewordenen Gebäudes. Darüber, wann Stoppelaëre Ägypten verließ, gibt es keine gesicherten Informationen. Vielleicht schon 1952, vielleicht aber auch erst 1954 oder 1957. So oder so verbrachte er nicht sehr viele Jahre in seinem Haus.

Stoppelaëre House, ohne Jahr (vor 1983), © Aga Khan Trust for Culture
Stoppelaëre House, ohne Jahr (vor 1983), © Aga Khan Trust for Culture

 

 

Das Stoppelaëre House - restauriert vom Tarek Waly Center for Architecture and Heritage

Tarek Waly Center Luxor Team, © Tarek Waly
Tarek Waly Center Luxor Team, © Tarek Waly

Das Haus verblieb nach Stoppelaëres Wegzug aus Ägypten im Besitz des Altertümerministeriums, über seine weitere Verwendung ist jedoch kaum etwas bekannt. Die Nutzung wurde wohl schon 1977 aufgegeben. Im Laufe der Zeit gab es etliche bauliche Veränderungen, wenig sachgemäß durchgeführt, die undokumentiert blieben. Bis November 2000. Da erstellte das Theban Mapping Project gemenisam mit der AUC eine Dokumentation des Hauses. Der daraus resultierende Vorschlag, es zu restaurieren, blieb damals ungehört.

Plan des Stoppelaëre House laut Gutachten, © Theban Mapping Project & AUC
Plan des Stoppelaëre House laut Gutachten, © Theban Mapping Project & AUC

Ansicht des Stoppelaëre House laut Gutachten, © Theban Mapping Project & AUCAnsicht des Stoppelaëre House laut Gutachten, © Theban Mapping Project & AUC

Lehmhäuser bedürfen einer intensiven Pflege für ihre Instandhaltung, so auch das Stoppelaëre House - allein schon wegen der extremen klimatischen Verhältnisse in Luxor und der Erosion des Hügels, auf dem es steht. Doch wie die Inspektion zeigte, war das nur die Spitze des Eisbergs. Einige Elemente waren dem Gebäude hinzugefügt worden - z.B. zusätzliche Badezimmer ohne adäquate Abwasserentsorgung. Unsachgemäße Elektroinstallationen hatten fast alle Kuppeln und Gewölbe beschädigt. Stümperhafte Klempnerarbeiten im und am Haus verursachten einen ständigen Wasseraustritt, der äußerst kritische Risse in den Wänden entstehen ließ. Auch die direkte Bepflanzung der Innenhöfe und die dadurch nötige Bewässerung beschädigte die Lehmmauern. Um einen Einsturz zu verhindern, waren irgendwann extra Wände aus roten Ziegeln eingezogen worden. Vielerorts war der Putz von den Wänden gefallen. Käfer hatten die Holzkonstruktion des Daches angegriffen und morsche Balken hinterlassen.

Stoppelaëre House - Gebäudezustand vor der Restaurierung 2016, © Tarek Waly
Stoppelaëre House - Gebäudezustand vor der Restaurierung 2016, © Tarek Waly

Stoppelaëre House - Gebäudezustand vor der Restaurierung 2016, © Tarek Waly
Stoppelaëre House - Gebäudezustand vor der Restaurierung 2016, © Tarek Waly

Stoppelaëre House - Gebäudezustand vor der Restaurierung 2016, © Tarek Waly
Stoppelaëre House - Gebäudezustand vor der Restaurierung 2016, © Tarek Waly

Das renommierte Tarek Waly Center for Architecture and Heritage erhielt den Auftrag, das schwer beschädigte Gebäude zu restaurieren - der Name kommt Ihnen sicher bekannt vor, denn das Center zeichnete schon für den Bau von Tutanchamuns Faksimilegrab verantwortlich. Der Architekt Tarek Waly hat mehr als 40 Jahre Berufserfahrung und arbeitete jahrelang mit Hassan Fathy zusammen. Walys Credo:





Ein Architekt hat ein Auge, das zuhört,
ein Ohr, das sieht,
ein Herz, das begreift
und einen Geist, der erschafft.

Tarek Waly, © Leben in Luxor
Tarek Waly, © Leben in Luxor

Die Restaurierung begann Anfang 2016 und dauerte 12 Monate. Der Hügel, also der Untergrund, auf dem das Stoppelaëre House steht, ist keineswegs statisch. Daher musste der Gebäudeumfang zunächst in seinen Fundamenten stabilisiert werden, das geschah durch Stahlbeton. Danach konnten weitere Restaurationsarbeiten beginnen. Dabei galt es nicht nur, das ursprüngliche Aussehen des Hauses wiederherzustellen und seinen Charakter zu erhalten, sondern auch die technischen Voraussetzungen für die zukünftige Aufgabe des Gebäudes zu schaffen.

Stoppelaëre House - Restaurierungsarbeiten 2016, © Tarek Waly
Stoppelaëre House - Restaurierungsarbeiten 2016, © Tarek Waly

Stoppelaëre House - Restaurierungsarbeiten 2016, © Tarek Waly
Stoppelaëre House - Restaurierungsarbeiten 2016, © Tarek Waly

Die Arbeiten umfassten die Restaurierung von Wänden, Kuppeln und Gewölben, den Ersatz morscher Holzteile, die Verstärkung aller Rundbögen, die Erneuerung von Bodenbelägen, Türen und Fenstern, die Installation neuer Elektro- und Wasserleitungen sowie das Entfernen früherer baulicher Veränderungen des Hauses. Dazu gehörten die Entfernung eines Zauns und einer Metalltür am Eingang, der Abbau der Wassertanks auf dem Dach und im Boden, sowie der Abriss eines Anbaus und einer Bretterbude hinter dem Haus.

Stoppelaëre House - vor und nach der Restaurierung, © Tarek Waly
Stoppelaëre House - vor und nach der Restaurierung, © Tarek Waly

Für die Restaurierung wurden dieselben Arbeitstechniken angewendet und Baumaterialien verwendet, wie es Hassan Fathy damals getan hatte. Es wurden sogar beschädigte Lehmziegel recycelt. Die neuen staubdicht versiegelten Fenster stammen allerdings aus Deutschland.

Obwohl das Tarek Waly Center seinen Sitz in Kairo hat, beschäftigte es fast ausschließlich Handwerker und Arbeiter aus Qurna.

Stoppelaëre House - Restaurierungsarbeiten 2016, © Tarek Waly
Stoppelaëre House - Restaurierungsarbeiten 2016, © Tarek Waly

Stoppelaëre House - Restaurierungsarbeiten 2016, © Tarek Waly
Stoppelaëre House - Restaurierungsarbeiten 2016, © Tarek Waly

Stoppelaëre House - Restaurierungsarbeiten 2016, © Factum Foundation
Stoppelaëre House - Restaurierungsarbeiten 2016, © Factum Foundation

Stoppelaëre House - Restaurierungsarbeiten 2016, © Tarek Waly
Stoppelaëre House - Restaurierungsarbeiten 2016, © Tarek Waly

Um das Gebäude für seine künftige Nutzung als Trainingszentrum der Theban Necropolis Preservation Initiative nutzbar zu machen, mussten die Räume zusätzlich mit entspechenden elektrischen Installationen ausgerüstet werden. Statt Wohn- und Schlafzimmern gibt es nun Räume für Scanner, Server, Workshops, Archivierung und eine Fotowerkstatt.

Stoppelaëre House - Ansichten nach der Restaurierung 2016, © Tarek Waly
Stoppelaëre House - Ansichten nach der Restaurierung 2016, © Tarek Waly

Stoppelaëre House - Nutzungsplan nach der Restaurierung 2016, © Tarek Waly
Stoppelaëre House - Nutzungsplan nach der Restaurierung 2016, © Tarek Waly

Stoppelaëre House - Vorhof bei der Eröffnung am 17.02.17, © Leben in Luxor
Stoppelaëre House - Vorhof bei der Eröffnung am 17.02.17, © Leben in Luxor

Stoppelaëre House - Rückseite bei der Eröffnung am 17.02.17, © Leben in Luxor
Stoppelaëre House - Rückseite bei der Eröffnung am 17.02.17, © Leben in Luxor

Stoppelaëre House - Kuppel nach der Restaurierung 2016, © Tarek Waly
Stoppelaëre House - Kuppel nach der Restaurierung 2016, © Tarek Waly

Stoppelaëre House - Innenräume am 17.02.17, © Leben in Luxor
Stoppelaëre House - Innenräume am 17.02.17, © Leben in Luxor

Stoppelaëre House - Innenhof bei der Eröffnung am 17.02.17, © Leben in Luxor
Stoppelaëre House - Innenhof bei der Eröffnung am 17.02.17, © Leben in Luxor

Stoppelaëre House - Rezeption bei der Eröffnung am 17.02.17, © Leben in Luxor
Stoppelaëre House - Rezeption bei der Eröffnung am 17.02.17, © Leben in Luxor

Stoppelaëre House - Gewölbekuppel am 17.02.17, © Leben in Luxor
Stoppelaëre House - Gewölbekuppel am 17.02.17, © Leben in Luxor

 

 

Das Stoppelaëre House - genutzt vom Training Center for Digital Technology and Heritage Preservation

Stoppelaëre House bei der Eröffnung am 17.02.17, © Leben in Luxor
Stoppelaëre House bei der Eröffnung am 17.02.17, © Leben in Luxor

Vermutlich fragen Sie sich nun, wer das Ganze finanziert hat? Die gesamten Kosten wurden von der Factum Foundation for Digital Technology in Conservation getragen. 2008 schlossen sich die spanische Factum Foundation und die Universität Basel mit dem Ägyptischen Altertümerministerium in der Theban Necropolis Preservation Initiative (TNPI) zusammen. Die Initiative hat das Ziel, die besonders gefährdeten Gräber im Tal der Könige mit hochauflösenden 3D-Scannern zu vermessen und zu dokumentieren, um anschließend Faksimile-Gräber zu bauen.

Stoppelaëre House - 3D-Scanner, oberer Teil, © Leben in Luxor
Stoppelaëre House - 3D-Scanner, oberer Teil, © Leben in Luxor

Stoppelaëre House - 3D-Scanner, unterer Teil, © Leben in Luxor
Stoppelaëre House - 3D-Scanner, unterer Teil, © Leben in Luxor

Das frisch restaurierte Stoppelaëre House, dessen Neueröffnung am 17. Februar 2017 in Anwesenheit von Altertümerminister Khaled El-Anany und der Generaldirektorin der UNESCO Irina Bokova stattfand, wird nun wenigstens 10 Jahre lang als Trainingszentrum für die TNPI dienen.

VIP bei der Eröffnung des Stoppelaëre House am 17.02.17, © Leben in Luxor
VIP bei der Eröffnung des Stoppelaëre House am 17.02.17, © Leben in Luxor

Unter Leitung der Ägyptologin und Architektin Aliaa Ismail, die eine 18monatige Schulung für 3D-Scanning-Technologien und Bildbearbeitung bei Factum Arte in Madrid absolvierte, werden bereits seit Oktober 2016 in einem provisorischen Trainingszentrum bei Medinet Habu lokale Arbeitskräfte im Umgang mit hochauflösenden 3D-Technologien geschult. Dazu gehören weitreichende 3D-Scans und Aufnahmen aus nächster Nähe, Bildbearbeitung, das passgenaue Zusammensetzen von Fotografien, hochauflösende Messbildverfahren sowie die Dokumentation und Archivierung dieser Aufnahmen.

Aliaa Ismail, © Factum Arte
Aliaa Ismail, © Factum Arte

Langfristig will das Center seine technologischen Dienste den in Luxor tätigen archäologischen Missionen anbieten, um so nicht nur die laufenden Unterhaltungskosten tragen zu können, sondern auch dem ägyptischen Altertümerministerium ein zusätzliches Einkommen zu sichern.

Das erste Projekt der Initiative, das Faksimile von Tutanchamuns Grab, wurde bereits im April 2014 fertiggestellt und am 1. Mai 2014 eröffnet.

Faksimile von Tutanchamuns Grab, © Leben in Luxor
Faksimile von Tutanchamuns Grab, © Leben in Luxor

Faksimile von Tutanchamuns Grab, © Leben in Luxor
Faksimile von Tutanchamuns Grab, © Leben in Luxor

Ein zweites Projekt startete im Mai 2016: das Faksimile des Grabes von Sethos I. Damit Sie eine Vorstellung vom Umfang der Arbeiten haben: Allein für eine Wand der Grabkammer wurden 2000 Photographien angefertigt - und das Grab ist eines der größten im Tal der Könige!

Scanarbeiten im Grab von Sethos I. im Tal der Könige, © Factum Foundation
Scanarbeiten im Grab von Sethos I. im Tal der Könige, © Factum Foundation

Das Faksimilegrab Sethos I. wird am Fuß des Hügels entstehen, auf dem sich das Stoppelaëre House befindet.

Plan des Replica Valley, © Factum Foundation
Plan des Replica Valley, © Factum Foundation

 

 

Ausgewählte Quellen:

Website der Factum Foundation for Digital Technology in Conservation

Website von Factum Arte

Website des Tarek Waly Center for Architecture and Heritage

Tarek Waly Center for Architecture and Heritage: Stoppelaere's House - Rehabilitation & Reuse, Training Centre For Digital Recording And Archiving, 2017

Factum Foundation for Digital Technology in Conservation: Theban Necropolis Preservation Initiative - A Report on Work Completed in 2016

Ayman G. Tawab - Earthen Architectural Heritage in Egypt: Evaluating Hassan Fathy’s Contribution to the "Ancient Thebes with its Necropolis" World Heritage Site, 2011

Abdel-Moniem M. EI-Shorbagy: The Architecture of Hassan Fathy - Between Western and Non-Western Perspectives, vol. 1-2, Thesis 2001

James Steele: An Architecture for People - The Complete Works of Hassan Fathy, Thames & Hudson 1997

 

 

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