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Luxor Westbank und Eastbank - News
Was gibt es Neues in und rund um Luxor 2017?
Juni/Juli/August 2017

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Islamisches Opferfest ('Id al-Adha), 1.-4. Sept. 2017, Ägypten

(28.08.17)
Von Freitag, den 1. September bis Montag, den 4. September 2017 wird in Ägypten 'Id al-Adha, das höchste islamische Fest, gefeiert. Es findet jeweils am Höhepunkt der fünftägigen Pilgerfahrt nach Mekka (Hadsch) statt, beginnt jedes Jahr am Zehnten des islamischen Monats Dhu-l-hiddscha und dauert 4 Tage.
Beim Opferfest, das sich nach dem islamischen Mondkalender richtet und sich daher - verglichen mit dem gregorianischen Sonnenkalender - jährlich um etwa 11 Tage nach vorn verschiebt, gedenken die Muslime weltweit des Propheten Ibrahim PBUH, der bereit war, Gott seinen Sohn zu opfern. Nachdem Gott Abraham Einhalt geboten hatte, opferten die beiden ihm voll Dankbarkeit einen Widder.
Für alle gläubigen Muslime, die es sich nur irgendwie leisten können, ist es Pflicht, zur Feier des Festes ein Tier zu opfern, dessen Fleisch in drei Teile geteilt werden soll. Die Familie behält ein Drittel, während das zweite Drittel an Verwandte, Nachbarn und Freunde und der dritte Teil an Arme und Bedürftige gegeben wird.
Wie schon beim Fest des Fastenbrechens sind Moschee-, Friedhofs- und Verwandtschaftsbesuche feste Bestandteile des Opferfestes. Geschenke, neue Kleidung und ein festlich hergerichtetes Haus gehören ebenfalls dazu.
Gesegnetes Opferfest! Kul sana wa inta tayeb, inti tayeba - 'id mubarak!

Islamisches Opferfest ('Id al-Adha)



Kairo-Pass (und Museumspass?), Kairo - Ägypten

(23.07.17)
Den Luxor Pass gibt es schon seit ein paar Monaten (s. News vom 02.11.16), nun führte das Altertümerministerium einen ähnlichen Pass für Kairo ein. Der Cairo Pass gilt an 5 aufeinanderfolgenden Tagen für alle archäologischen Stätten in Kairo und Gizeh, d.h. nicht nur für altägyptische, sondern auch für koptische und islamische Sehenswürdigkeiten.
Der Cairo Pass kostet 80 USD (40 USD für Studenten) und ist gegen Volage des Reisepasses (und ggf. Studentenausweises) an folgenden Stellen erhältlich:

  • im Cultural Relations Department im Hauptquartier des Altertümerministeriums in Zamalek,
  • auf dem Gizeh-Plateau,
  • im Ägyptischen Museum am Tahrir Platz und
  • in der Salah el-Din-Zitadelle

Im Mai 2017 beschloss das Ministerium außerdem einen Museumspass, der 1 Jahr lang für ein einziges Museum in Ägypten gelten soll. Er kostet 200 EGP für Ägypter und 50 EGP für ägyptische Studenten sowie 90 EUR für Ausländer bzw. 45 EUR für ausländische Studenten. Die kostenfreie Mitnahme einer Person ist erlaubt. Allerdings war davon seither nichts mehr zu lesen. Bei meinem nächsten Museumsbesuch werde ich nachfragen, was daraus geworden ist.



Faksimile des Grabes von Sethos I., Luxor Westbank

(22.07.17)
17 Jahre nach dem Start der Arbeiten im Grab von Sethos I. (KV17) arbeitet die Factum Foundation nun mit dem Antikenmuseum Basel, der Universität Basel und dem ägyptischen Altertümerministerium zusammen, um in der Ausstellung "Scanning Seti: the Regeneration of a Pharaonic Tomb" vom 29. Oktober 2017 bis 6. Mai 2018 die maßstabsgerechte Kopie zweier kompletter Kammern des Grabes in Basel zu präsentieren. Für das Faksimile wurden neueste Drucktechnologien angewandt. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Replik des Sarkophags und durch Original-Grabfragmente, die aus verschiedenen europäischen und amerikanischen Sammlungen zusammengetragen wurden.
Nach der Ausstellung gehen die beiden Faksimile-Grabkammern als Geschenk an Ägypten, wo sie auf der Westbank am Eingang des Tals der Könige in nächster Nähe zum Faksimile von Tutanchamuns Grab und zum 3D Scanning, Archiving and Training Centre im Stoppelaëre House bleibend installiert werden. Ein Zeitrahmen ist bisher nicht bekannt.
Das Sethos-Projekt ist Teil der Theban Necropolis Preservation Initiative (TNPI). 2008 schlossen sich die spanische Factum Foundation und die Universität Basel mit dem Ägyptischen Altertümerministerium in der TNPI zusammen mit dem Ziel, die besonders gefährdeten Gräber im Tal der Könige mit hochauflösenden 3D-Scannern zu vermessen und zu dokumentieren, um anschließend Faksimile-Gräber zu bauen.

Künftige Lage des Faksimilegrabes von Sethos I., Luxor Westbank, (c) Leben in Luxor

Carlos Bayod und Aliaa Ismail von der Factum Foundation scannen im Mai 2016 Wände im Grab von Sethos I. mit dem Lucida 3D Scanner, © Gabriel Scarpa

Scanarbeiten am Sarkophag von Sethos I. an seinem derzeitigen Standort in der Krypta des Sir John Soane’s Museum, London, (c) Factum Foundaton



Grabfund im westlichen Tal der Könige?, Luxor Westbank

(22.07.17)
Am 10. Juli 2017 kündigte Altertümerminister Khaled el-Anany eine archäologische Entdeckung an, die die ganze Welt in Erstaunen versetzen wird. Weitere Details wollte er noch nicht verraten.
Am 7. Juli war ein Artikel in der italienischen Ausgabe des National Geographic erschienen, in dem der frühere Altertümerminister und heutige Ausgrabungsleiter einer italienischen Mission Zahi Hawass konstatierte, ein Grab bzw. dessen Gründungsdepots per Radar im westlichen Tal der Könige entdeckt zu haben. Auf Grund der Nähe zum Grab von Eje II. tippte er auf das Grab von Anchesenamun, der Gemahlin von Tutanchamun, die nach dessen Tod mit Eje verheiratet war. Die National Geographic-Seite existiert so nun allerdings nicht mehr.
In einer Mail vom 10. Juli an Live Science nahm Hawass die Behauptung einer sicheren Entdeckung wieder zurück und gab zu, dass erst eine Ausgrabung zeigen kann, ob sich an der bewussten Stelle tatsächlich ein Grab befindet. Bei den von ihm erwähnten Gründungsdepots handelt es sich aller Voraussicht nach um dieselben, die bereits 2007-2011 von einem Team unter seiner Leitung entdeckt worden waren (veröffentlicht von Afifi Rohim Afifi und Glen Dash: "The Discovery of Intact Foundation Deposits in the Western Valley of the Valley of the Kings", in: Current Research of Egyptology 2014, S. 1-12). Nach Ansicht von Afifi und Dash, den Verantwortlichen vor Ort, gehören sie zu einem unvollendeten Grab.
Ob sich El-Anany mit seinen Andeutungen auf die Entdeckung von Hawass bezog, bleibt unklar. Bisher gibt es weder eine Presseerklärung zu den Ergebnissen der neuesten Radarmessungen im Tal der Könige, noch zu einem möglichen Grabfund im Westtal.

Tal der Könige, Westtal, (c) Leben in Luxor

Tal der Könige, Westtal, Grab von Eje II., (c) Leben in Luxor



Teile des Totentempels von Thutmosis I. entdeckt, Luxor Westbank

(29.06.17)
Thutmosis I. war der Vater von Hatschepsut und der erste Pharao, der sich im Tal der Könige (KV38) bestatten ließ. Das Wissen um den Standort seines Totentempel ging jedoch verloren. Es war bekannt, dass er sich in der Nähe des Totentempels von Thutmosis III. befand, doch davon gibt es zwei: einen in Deir el-Bahari neben dem Totentempel von Hatschepsut und einen zweiten in Qurna an der Nekropolenstraße. Und offenbar war auch nichts mehr von ihm übrig - wohl weil er wie in damaliger Zeit üblich als Steinbruch für spätere Bauten benutzt wurde. Fast nichts, denn inzwischen wurde eine Säulenbasis in Qurna (oberstes Foto, von Jadwiga Iwaszczuk) als einziges Überbleibsel des Tempels identifiziert. Zur Vorgeschichte:
Jadwiga Iwaszczuk, Ägyptologin des Institute of Mediterranean and Oriental Cultures of the Polish Academy of Sciences, fand per Zufall dekorierte Steinblöcke, die eindeutig dem Totentempel Thutmosis I. zuzuordnen sind, und zwar in einem Grab im Asasif, das vom MoA seit Jahren als Lagerraum benutzt wird. Die Steinblöcke dort stammen von Ausgrabungen in den 1970er Jahren und wurden fälschlicherweise einem frühen Tempel von Hatschepsut namens Cha-Achet zugeordnet.
Der Totentempel Thutmosis I., Chenemet-anch ("der sich mit dem Leben vereinigt") genannt, stand wohl an Schönheit den Tempeln von Hatshepsut und Ramses II. in nichts nach. Er war sogar so lange in Gebrauch - wenigstens bis zur Regierungszeit Ramses IX. - , dass er einer Renovierung bedurfte.
Das Team um Iwaszczuk hat bisher 5.000 Steinblöcke abgezeichnet und 7.500 fotografiert. Die weit mühsamere Arbeit wird sein, die Einzelbilder zu den ursprünglichen Bilderabfolgen zusammenzusetzen, die einst den riesigen Tempel verzierten. Darunter ist auch eine der ersten bekannten Kampfszenen mit dem Pharao auf einem Streitwagen (unterstes Bild, von Jadwiga Iwaszczuk).

Einziges Überbleibsel des Totentempels von Thutmosis I. in Qurna, Luxor Westbank, (c) J. Iwaszczuk

Fragment eines Architravs mit dem Namen des Totentempels von Thutmosis I. - Chenemet-anch, (c) J. Iwaszczuk

Rekonstruierte Streitwagenszene aus dem Totentempel von Thutmosis I., Luxor Westbank, (c) J. Iwaszczuk



Prädynastische Inschriften entdeckt, Elkab

(24.06.17)
Die gemeinsame archäologische Mission des Elkab Desert Survey Project (EDSP) der Yale University und der Königlichen Museen für Kunst und Geschichte (Brüssel) hat im Dorf El-Chawy 7 km nördlich von Elkab hoch oben im Fels mehrere Stellen entdeckt, die mit bis zu 70 cm hohen Zeichnungen und Inschriften bedeckt sind - sie gehören zu den ältesten und größten Ägyptens! Da sie eine Zeitspanne von der frühen Prädynastischen Periode (Naqada I, ca. 4000-3500 v. Chr.) bis ins Alte Reich (bis ca. 2350 v. Chr.) umfassen, geben sie Aufschluss über die Entstehung des einzigartigen ägyptischen Schriftsystems der Hieroglyphen wie auch über dessen Entwicklung. Für die Dokumentation der Bilder wurde an der Yale University eine spezielle 3D-Foto-Software entwickelt.
Bei den frühesten der neu entdeckten Inschriften handelt es sich um Tierbilder. Sie zeigen eine Herde großer Elefanten mit einer schwangeren Elefantenkuh, in deren Bauch man einen kleinen Elefanten sieht (Entstehung ca. 4000-3500 v. Chr.) Und den Kopf eines Bullen auf einem kurzen Stab, gefolgt von zwei Sattelstörchen, die sich den Rücken zukehren und jeweils einen Ibis zwischen und über sich haben (Entstehung ca. 3250 v. Chr.). Letztere Zuammenstellung taucht in der späteren Geschichte als Symbol des Sonnenzyklus auf. Aus solchen konzeptionellen Bildern entstanden nach und nach die altägyptischen Hieroglyphen.
Die Orte der Felszeichnungen wurden von den Künstlern keineswegs zufällig gewählt. Die meisten entstanden entlang großer Straßen oder Straßen, die parallel zum Nil verlaufen oder Straßen, die in die Wüste führen oder Straßenkreuzungen.

Felsen mit prädynastischen Zeichnungen und Inschriften bei Elkab, (c) Yale University

John Coleman Darnell, Professor am  Department of Near Eastern Languages and Civilizations der Yale University und Co-Leiter des Elkab Desert Survey Project, (c) Yale University

Neu entdeckte prädynastischen Felszeichnungen bei Elkab, (c) Yale University



Fest des Fastenbrechens - 'Id al-Fitr, Ägypten

(23.06.17)
Vom 25. bis 27. Juni 2017 feiert Ägypten zum Abschluss des Fastenmonats Ramadan das 'Id al-Fitr (عيد الفطر), das Fest des Fastenbrechens. Es ist das zweithöchste Fest des Islam und vergleichbar mit dem christlichen Weihnachtsfest.
Spätestens bevor man zum Festgebet (salāt al-ʿīd) aufbricht, das am 1. Festtag etwa eine Stunde nach Sonnenaufgang stattfindet, sollte man die Fastenbrechen-Zakāt (Almosen an Bedürftige) entrichtet haben. Anschließend begibt man sich zum Friedhof, um der Verstorbenen zu gedenken. Danach besucht und beschenkt man sich in den Familien, und es werden Süßigkeiten gereicht, z.B. die Fest-Kekse "Kahk", die in Luxor auch "Nāim" heißen. Man wünscht sich 'Id mubarak, ein gesegnetes Fest und Kul sana wa inta tayeb, inti tayeba - Möge es dir das ganze Jahr gut gehen!

Fest-Kekse "Kahk"



3D-Rekonstruktionen des alten Theben, Luxor

(04.06.17)
Heute möchte ich Ihnen ein paar weitgehend gelungene 3D-Rekonstruktionen des alten Theben vorstellen. Ja, längst nicht alle Versuche kann man als gelungen bezeichnen. Manche Rekonstruktionen verorten Grabmalereien und Grabinventar aus dem Tal der Könige im Luxor-Tempel, was ja nun gar keinen Sinn macht.
Zunächst sehen Sie eine fast 6minütge 3D-Rekonstruktion des alten Theben von Egipto a Roma, Historia Antigua. Sei zeigt den Luxor-Tempel, den Karnak-Tempel mit der Stadt darum herum und unternimmt auch zwei Ausflüge ins westliche Theben:

Es folgen zwei kurze Filme mit 3D-Rekonstruktionen des Luxor-Tempels. Der erste, eineinhalbminütige Film stammt von Alberto Hernández Gómez. Er blendet zur Veranschaulichung immer wieder Bilder mit dem heutigen Aussehen des Tempels ein. Der zweite, halb so lange, Film ist von Mark Millmore:

 



 
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