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Dahabeya-Nilkreuzfahrten:

Dahabeya-Kreuzfahrt auf dem NilDahabeya-Trips von Esna nach Assuan
• 5 Nächte
• Abfahrt am 4. und am 10. März 2017
• jederzeit ab 2 Personen
Lesen Sie hier mehr!

Luxor Westbank - Tagesausflüge "Ägypten einmal anders" - neue Route ab 2017: Hegaza, Garagos, Qus, Naqada

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Dieses Angebot haben wir speziell für Reisende konzipiert, die sich über die typischen altägyptischen Sehenswürdigkeiten hinaus für Land, Leute und Handwerkskunst interessieren.

Verlassen Sie die ausgetretenen Touristenpfade, brechen Sie mit uns auf und genießen Sie die Fahrt übers Land zu nahezu unbekannten Zielen - vorbei an malerischen Landschaften, Szenen ländlicher Betriebsamkeit und stoischer Gelassenheit. Erleben Sie mit uns Ägypten, wie Sie es noch nicht kennen!

 

Die Etappen unseres Tagesausflugs sind:

Hegaza (حجازه - Hagāza)

Hegaza, ein großes Dorf auf der östlichen Niluferseite im Norden von Luxor, liegt auf der früheren Hauptpilgerroute nach Saudiarabien, das in früheren Zeiten Al-Hagaz hieß und dem Dorf seinen Namen gab.

Mitte der 1980er Jahre begann ein französischer Priester einen jungen Mann namens Emad und einige seiner Verwandten in der Kunst zu unterrichten, dekorative Holzschnitzarbeiten für Küche und Wohnbereich herzustellen. Seitdem wurde diese Kunst an zig junge Männer weitergegeben, die sich damit eine Lebensgrundlage schaffen konnten.

Holzwerkstatt in Hegaza

Jedes einzelne Stück aus Hegaza ist Handarbeit und damit einzigartig. Maschinen werden nur für die grobe Zerkleinerung der Baumstämme gebraucht, die aus Assuan angeliefert werden. Verwendet wird das besonders harte Sarso’-Holz, dessen Farben von hellbeige bis schokoladenbraun variieren. Bei der Bearbeitung bleibt die Struktur des Holzes erhalten, da die fertigen Stücke nicht bemalt werden, sondern poliert und eingeölt. Die Designpalette umfasst pharonische, koptische und islamische Motive. Die Arbeiten aus Hegaza werden jährlich auf einer Messe in Kairo ausgestellt.

Holzwerkstatt in Hegaza

Holzwerkstatt in Hegaza

 

 

Garagos (Garāgūs - جراجوس):

Garagos ist ein kleines Dorf am östlichen Nilufer nördlich von Luxor. 1950 beauftragte die jesuitische Mission in Garagos den für seine Lehmziegelkuppelbauten berühmten Architekten Hassan Fathy mit dem Bau einer Keramikfabrik. Hier sollten Jugendliche in die Geheimnisse der jahrtausendealten ägyptischen Töpferkunst, die in Vergessenheit zu geraten drohten, eingeweiht werden.

Töpferei in Garagos
Töpferei

Die Töpferei produziert bis heute stilvolle bleifreie Keramikwaren, die modernen Bedürfnissen entsprechen und mikrowellengeeignet sind. Jedes einzelne Stück ist handgemacht - aus dem gleichen aus Assuan stammenden Lehm, den schon die Pharaonen für ihre Keramik benutzten.

Töpferei in Garagos
Töpferei - Kuppelgewölbe

Bei unserem Besuch sehen wir die einzelnen Stationen der Töpferei - begonnen mit einer Anlage für das Wässern des Tons, über Werkstätten für seine Vorbereitung, Bearbeitung und Gestaltung bis hin zum Brennen der fertigen Stücke im Brennofen. Wir haben auch die Gelegenheit, die Entstehung eines Tonkruges auf der Töpferscheibe mitzuerleben.

Töpferei in Garagos
Wässerungsanlage

Töpferei in GaragosTöpferei in Garagos
Tonformen und Töpferscheibe

Töpferei in Garagos Töpferei in Garagos
Gebrannte Rohlinge und Brennofen mit glasierten Töpferwaren

Töpferei in Garagos Töpferei in Garagos
Dekorationswerkstatt

Töpferei in Garagos
Lager der verkaufsfertigen Produkte

Töpferei in Garagos

Töpferwaren aus Garagos
Einige der Töpferwaren

Der jesuitische Orden betreibt in Garagos auch ein Krankenhaus und eine Vorschule für 3- bis 5jährige Kinder jeder Religion, die in drei nach Alter eingeteilten Klassen unterrichtet werden. Wir besuchen diese Schule und auch die staatliche Grundschule. In beiden werden Jungen und Mädchen gemeinsam unterrichtet.

Garagos: Jesuitische Vorschule
Jesuitische Vorschule

Garagos: Jesuitische Vorschule
Jesuitische Vorschule

Garagos: Staatliche Grundschule
Staatliche Grundschule - Schulhof

Garagos: Staatliche Grundschule
Staatliche Grundschule

Im Unterricht wird übrigens besonderen Wert darauf gelegt zu vermitteln, dass Frauen und Männer dieselben Berufe ausüben können und ihr Leben gleichberechtigt miteinander führen sollten.

Garagos: Staatliche Grundschule
Grundschule - Anschauungsobjekt für gleichberechtigtes Miteinander

Die jesuitische Ordenskirche
Die jesuitische Ordenskirche

 

 

Qus (Qūs - قوص):

Qus liegt ebenfalls am Ostufer des Nils und war im 13. und 14. Jahrhundert die zweitbedeutendste ägyptische Stadt. Hier starteten Karawanen ans Rote Meer, und auch Mekka-Reisende machten Station. Ende des 14. Jahrhunderts verlor die Stadt ihre Bedeutung. Heute hat sie etwa 300.000 Einwohner.

Im Gassengewirr der Altstadt verbirgt sich eine kleine Ölmühle, die für die Qualität und Reinheit ihrer Öle weit über die Region hinaus bekannt ist. Noch heute wird die Mühle im vorderen der beiden Räume von einer Kuh angetrieben. Im hinteren Raum stehen drei Ölpressen. Produziert werden Öle für die innere und äußere Anwendung, z.B. Schwarzkümmelöl, Olivenöl, Sesamöl, Rukolaöl, Knoblauchöl, Aloe-Vera-Öl, Mandelöl, Zimtöl, Pfefferminzöl, Vanilleöl ..., aber auch Ölmischungen für spezielle Anwendungen wie Rheuma, Immunschwäche oder Haarausfall sind im Angebot. Daneben werden Honig und Apfelessig hergestellt.

Qus: Ölmühle
Ölmühle

Qus: Ölpressen
Ölpressen

Qus: Ölmühle
Ölmühle - individuelle Abfüllung

Produkte aus der Ölmühle in Qus
Einige Produkte der Ölmühle

 

 

Da wir den Nil überqueren müssen, um zu unserem nächsten Halt zu gelangen, nehmen wir in Qus, wo wir auch zu Mittag essen, die Autofähre.

 

Autofähre in Qus

 

 

Naqada (Naqāda - نقاده):

Naqada war im alten Ägypten ein Kultort für den Gott Seth. Heute ist es ein Weberei-Zentrum. Von hier aus werden nicht nur zahlreiche Läden im Souq von Luxor mit Schals und Tüchern aus feinster ägyptischer Baumwolle beliefert, sondern im ganzen Land. Die Weberei gehört neben der Töpferei zu den ältesten Handwerkskünsten der Welt und reicht bis in die Zeit der Pharaonen zurück. Die älteste Abbildung eines horizontalen Webrahmens, eine Ritzzeichnung auf der Innenseite einer ägyptischen Keramikschale, wird auf etwa 4400 v. Chr. datiert.

Wir besuchen eine Weberei in einem Dorf bei Naqada. Schon seit 300 Jahren ist sie im Besitz der Familie. Hier werden in Handarbeit Baumwolltücher und Baumwoll-Seidentücher mit beduinischen, afrikanischen und arabischen Farben und Mustern hergestellt. Wir haben die Gelegenheit, den Entstehungsprozess mitzuverfolgen - vom Spannen der Baumwollfäden auf einen Rahmen bis zum Weben auf dem Webstuhl.

Weberei in einem Dorf bei Naqada

Weberei in einem Dorf bei Naqada Weberei in einem Dorf bei Naqada
Fäden von 30 Garnspulen werden gemeinsam auf einen Rahmen abgewickelt - diese Tücher werden einfarbig sein - ...

Weberei in einem Dorf bei Naqada Weberei in einem Dorf bei Naqada
... und dann bahnenweise wieder zu einem riesigen Garnknäuel aufgewickelt.

Weberei in einem Dorf bei Naqada
Die Webspindel wird aufgewickelt und ...

Weberei in einem Dorf bei Naqada
... ins Weberschiffchen eingesetzt.

Weberei in einem Dorf bei Naqada

Weberei in einem Dorf bei Naqada Weberei in einem Dorf bei Naqada

Weberei in einem Dorf bei Naqada
Weberinnen beim Weben mehrfarbiger Tücher

Weberei in einem Dorf bei Naqada Tücher aus der Weberei in einem Dorf bei Naqada
Fertig gewickelte Garnknäuel und handgewebte Baumwolltücher

 

 

Tagesablauf:

09:00 Uhr Abfahrt in Luxor (Westbank)
  Fahrt nach Hegaza:
Besichtigung der Holzwerkstatt
  Weiterfahrt nach Garagos:
Besichtigung von Töpferei, Vorschule, Schule und Kirche
  Weiterfahrt nach Qus:
Besichtigung der Ölmühle und Ölpresse, Mittagessen
  Fahrt in die Nähe von Naqada:
Besichtigung einer Weberei
18:00 Uhr ca. Ankunft in Luxor (Westbank)


 

Leistungen:

  • Fahrt und Begleitung zu den genannten Orten im klimatisierten PKW bzw. Kleinbus
  • Besichtigungen
  • Mittagessen in Qus inklusive Softdrink

Preis auf Anfrage (abhängig von der Teilnehmerzahl)
Termine: Montag bis Mittwoch nach Vereinbarung

 

 

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