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Leben in Luxor News: Neues in und um Luxor im Februar 2026

Neue Seiten im Februar 2026



Indische Graffiti im Tal der Könige, Luxor Westbank

20.02.26
Im Tal der Könige wurden in sechs Gräbern jahrtausendealte Inschriften entdeckt, die von indischen Reisenden stammen. 20 sind in der tamilischen Sprache (südindisch) in Brahmi-Schrift verfasst, während die restlichen 10 in Prakrit-Sprache (mittelindisch) und in Sanskrit (gehobene Sprache) geschrieben wurden, was zeigt, dass die Reisenden aus verschiedenen indischen Regionen stammten.
Es handelt sich hauptsächlich um Graffiti, in denen Besucher nur ihre Namen hinterließen, oft in der Nähe von Darstellungen des Gottes Thot. Sie zeigen achtmal den Namen "Cikai Korran" in fünf verschiedenen Gräbern und belegen einen intensiven Austausch zwischen dem antiken Indien und dem römischen Ägypten, möglicherweise im Rahmen des Gewürzhandels vor etwa 1800 Jahren (1. bis 3. Jahrhundert n. Chr.).
Diese Erkenntnisse stammen von Ingo Strauch von der Section de langues et civilisations slaves et d'Asie du Sud (SLAS) der Universität Lausanne (Schweiz) und von Charlotte Schmid von der École française d’Extrême-Orient  (EFEO) in Paris. Die beiden gaben sie am 11.02.26 auf einer internationalen Konferenz zum Thema "Tamilische Epigraphik" bekannt. Ingo Strauch entdeckte die erste indische Inschrift im Tal der Könige 2024, seitdem fand er zusammen mit Charlotte Schmid 29 weitere Graffiti. Charlotte Schmid bezeichnete die Funde als wirklich außergewöhnlich, da die 20 in Luxor entdeckten Tamili-Inschriften eine bedeutende Ergänzung zu den nur etwa 100 in Indien gefundenen Tamili-Inschriften darstellen.
Die Graffiti wurden in folgenden Gräbern im Tal der Könige entdeckt:

  • KV1, Grab von Ramses VII. - 14 Graffiti
  • KV2, Grab von Ramses IV. - 5 Graffiti
  • KV6, Grab von Ramses IX. - 2 Graffiti am Eingang
  • KV8, Grab von Merenptah - 6 Graffiti
  • KV9, Grab von Ramses V. und VI. - 1 Graffito am Eingang
  • KV14, Grab von Tausret und Sethnacht - 1 Graffito am Eingang

Der Name "Cikai Korran" in Tamil-Brahmi in KV14, Foto: DH Photo
Der Name "Cikai Korran" in Tamil-Brahmi in KV14, Foto: DH Photo

Der Name "Cikai Korran" in Tamil-Brahmi in KV14
Dasselbe Foto mit hervorgehobenem Namen, Screenshot aus dem Vortrag via Reddit



Zukunft des Winter Palace, Luxor Eastbank

18.02.26
Das Bangen und Rätselraten um die Zukunft des Winter Palace hat ein Ende. Am 11. Februar wurde bekannt, dass das Winter Palace in Luxor wie auch das Old Cataract in Assuan ab Mai 2026 von der Hongkonger Mandarin Oriental Hotel Group verwaltet werden. Das bedeutet die Schließung und eine umfangreiche Renovierung/Modernisierung der beiden Hotels bis Juni 2027. Das Sofitel Winter Palace heißt dann Mandarin Oriental Winter Palace Luxor.
Sofitel ist eine internationale Luxus-Hotelkette, die seit 1975 Teil des französischen Konzerns Accor ist. Auf der Sofitel Winter Palace Pavillon Website wird die Schließung lediglich in einem kleinen Kästchen erwähnt, das man extra anklicken muss, um diese Information zu erhalten, auf der Seite des Hauptgebäudes muss man "Lesen Sie mehr" anklicken. Buchungen ab Mai sind aber nicht mehr möglich, auch wenn man dies übersieht.
Das berühmte Winter Palace mit Blick auf den Nil und in unmittelbarer Nähe des Luxor-Tempels stammt aus der britischen Kolonialzeit (Baujahr 1886). Es gehört zu 51 % der südafrikanischen Legacy Hotels Company und zu 49 % der Egyptian General Company for Tourism & Hotels (EGOTH). Der Winter-Palace-Flügel wurde bisher von Accor als Teil der Sofitel-Sparte, der Pavillon-Flügel von Accor ohne Markenzeichen betrieben. Künftig, also ab Mai 2026, sind dafür die Talaat Moustafa Group Holding (TMG), der führende börsennotierte Immobilienentwickler in Ägypten, der etliche große Luxus-Hotels in Ägypten verwaltet und seit geraumer Zeit ein Four Seasons Hotel in Luxor baut, und das Mandarin Oriental zuständig. Mandarin Oriental ist der preisgekrönte Eigentümer und Betreiber einiger der luxuriösesten Hotels, Resorts und Residenzen der Welt.
Das Winter Palace soll nach dem Umbau eine raffinierte Auswahl an Zimmern und Suiten, Gourmet-Erlebnisse in (wie bisher) sechs Restaurants, ein Spa, ruhige Gärten sowie elegante Veranstaltungsräume bieten und dabei den Luxus des 21. Jahrhunderts mit traditionellen orientalischen Elementen und dem britischen Erbe kombinieren.

Winter Palace Hotel, © Leben in Luxor
Winter Palace Hotel, © Leben in Luxor



Einreise mit Smartphone nach Ägypten

14.02.26

Manchmal hilft es, einfach nur abzuwarten, bis unsinnige Regelungen wieder zurückgenommen werden. Vor über einem Jahr führten die ägyptischen Ministerien für Finanzen sowie für Kommunikation und Informationstechnologie ein neues elektronisches System ein, um den "Schmuggel" von Smartphones ins Land einzudämmen. Es wurde bei der Einreise eine Steuer von bis zu 38,5 % auf teure Geräte erhoben, die dann fällig wurde, wenn man sich länger als 90 Tage im Land aufhielt (mehrere Urlaube wurden dabei hochgezählt) und eine ägyptische SIM-Karte benutzen wollte. Zunächst wurde ein Gerät zum persönlichen Gerät von dieser Regelung ausgenommen, dann wieder nicht mehr. Die Regeln änderten sich kontinuierlich und das Chaos war groß.
Für die Umsetzung sind die National Telecommunications Regulatory Authority (NTRA) und die Egyptian Customs Authority zuständig, die über den jeweiligen neuesten Stand informieren. Es wurde eine App, die Telephony App, für die Registrierung und Begleichung der Gebühren entwickelt. Auf deren Website ist nun in den FAQ zu lesen, dass die 90 Tage auf jeden einzelnen Urlaub angewendet werden, was wohl für die überwiegende Zahl der Urlauber reichen dürfte.
Die Regelung gilt für spezielle ägyptische Touristen-SIM-Karten, wie man sie bei der Einreise an den Flughäfen kaufen kann. Überprüfen Sie beim Kauf der SIM, dass Sie auf Ihren Namen angemeldet ist.



Einreise nach Ägypten

14.02.26

Die am 11. Februar 2026 vom Auswärtigen Amt überarbeiteten Reise- und Sicherheitshinweise für Ägypten sorgten mal wieder für einige reißerische Schlagzeilen in der Touristik-Presse. Tatsächlich empfiehlt das AA jedoch nur, nach Ägypten mit einem Reisepass und nicht mit einem Personalausweis einzureisen. Konkret heißt es: "Eine Einreise mit Personalausweis wird nicht empfohlen. Der Personalausweis wird nicht von allen Stellen in Ägypten als ausreichendes Ausweisdokument angesehen. Die Vorlage eines Reisepasses wird u.a. bei Abhebungen von Überweisungen über die einschlägigen Bargeldtransferunternehmen verlangt."
Nach wie vor müssen Reisedokumente zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Foto: Pradeep Thomas Thundiyil
Foto: Pradeep Thomas Thundiyil



Ramadanbeginn in Ägypten

14.02.26
Der heilige Fastenmonat Ramadan (arabisch: رمضان) beginnt in Ägypten voraussichtlich am Donnerstag, den 19.02.26. Das National Research Institute of Astronomy and Geophysics hat den Termin schon bekannt gegeben, er muss jedoch noch durch das Dar al-Ifta bestätigt werden.
Wann ein Monat tatsächlich beginnt, hängt von der ersten Sichtung der Mondsichel nach einem Neumond ab. 2026 ist am frühen Nachmittag des 17. Februar Neumond, die neue Mondsichel kann also ziemlich sicher nicht bereits am gleichen Abend mit bloßem Auge gesichtet werden, sondern erst am 18. Februar. Ramadan beginnt somit an diesem Abend, aber der erste Fastentag ist der 19. Februar.
Der Ramadan ist der neunte Monat des islamischen Mondkalenders. In der 27. Nacht des Ramadan im Jahr 610 AH empfing der Prophet Mohammed PBUH die ersten Abschnitte des Korans durch den Erzengel Gabriel, daher gilt der Monat als heilig.
Was Sie sonst noch wissen sollten:
Urlaub in Luxor im Ramadan: Im Ramadan steht das Leben zwar nicht still, aber es wird langsamer und verlagert sich vom Tag in die Nacht. Das bedeutet: Banken und Ämter öffnen später und schließen eher. Das gilt auch für viele Geschäfte und Restaurants, sie bleiben zudem während des Iftar geschlossen. Die meisten Restaurants (außerhalb von Hotels) servieren keinen Alkohol. Vielen Ägyptern macht der Nikotinentzug zu schaffen, seien Sie also geduldig. Wenn Sie den Fastenden gegenüber Ihren Respekt zeigen möchten - das kann Ihr Tourguide ebenso sein wie Ihr Fahrer oder Ihr Vermieter - rauchen, essen und trinken Sie nicht direkt vor ihnen.
Fasten (arabisch: صوم, saum): Das Fasten gehört als eine der fünf Säulen des Islam zu den religiösen Pflichten eines jeden gesunden, erwachsenen Muslims. Fasten heißt, sich vom Morgengebet zur Zeit der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang von allen leiblichen Genüssen fernzuhalten - in Luxor bedeutet das zu Beginn des Monats eine Fastenzeit von ca. 5:00 Uhr bis 17:50 Uhr (und dann täglich ein wenig früher bzw. später), also fast 13 Stunden. Zu den leiblichen Genüssen zählen das Trinken, Essen und Rauchen sowie jegliche Berührungen. Stattdessen widmet man sich seinen Gebeten und vollbringt viele gute Taten, denn der Ramadan ist auch der Monat der Wohltätigkeit.
Vorfastenfrühstück (arabisch: سحور, suhur): Die letzte Mahlzeit erfolgt vor dem Morgen-Gebet (arabisch: فجر, fadschr) - in Luxor also vor 4:37 Uhr. Am besten nimmt man dabei eine Mischung aus Ballaststoffen, Nüssen und wasserreichen Früchten zu sich sowie 2 Glas Wasser, um für den kommenden Fastentag gut gerüstet zu sein.
Fastenbrechen (arabisch: إفطار, iftar): Nach Sonnenuntergang bricht man das Fasten, indem man zunächst eine Dattel isst oder Wasser trinkt und dabei ein Bittgebet spricht. Danach folgt das Abendgebet. Erst anschließend wird - am liebsten gemeinsam mit Familie und Freunden - richtig gegessen und gefeiert. Dabei soll der Magen zu einem Drittel mit Essen gefüllt werden, zu einem Drittel mit Flüssigkeit, das letzte Drittel soll leer bleiben.
Fest des Fastenbrechens (arabisch: عيد الفطر, 'id al-fitr): Der Fastenmonat Ramadan dauert 29 oder 30 Tage und endet mit dem dreitägigen Zuckerfest.
P.S. Auch die koptischen Christen fasten und zwar ab dem 16. Februar 2026, mit 55 Tagen sogar um einiges länger und strenger. So darf man nach dem Fastenbrechen nur vegane Speisen zu sich nehmen. Weit weniger streng wird das Fasten von katholischen Christen ausgeübt. Eine sättigende Mahlzeit und zwei weitere kleine Stärkungen sind erlaubt. Die 40-tägige Fastenzeit beginnt dieses Jahr am 18. Februar (Aschermittwoch) - in allen drei Religionen also etwa zeitgleich.
Wir wünschen allen Fastenden einen gesegneten Fastenmonat!

Ramadan Kareem



Ein Krimi um die Büste der Nofretete

11.02.26
Nach über zwei Monaten Recherche, die sich anfühlten, als würde ich einen Krimi lesen und schreiben, ist er nun endlich fertig, mein Artikel "Nofretete – Ein Fund zwischen Geschichte und Geschichten. Über Fundumstände, Täuschungen und Besitzansprüche, Zweifel und Hoffnungen". Wie immer reich bebildert. Ich hoffe, Sie haben ebenso viel Freude beim Lesen wie ich beim Schreiben!
Zum Essay

Nofretetes (beschädigtes) rechtes Auge
Nofretetes (beschädigtes) rechtes Auge, © Staatliche Museen zu Berlin / Jürgen Liepe



Workshop über Dra Abu el-Naga, Luxor Eastbank

01.02.26
Vom 29. bis 31. Januar 2026 fand im Mummification Museum ein Workshop zum Thema "Dra Abu el-Naga - Funerary Practices and Living Strategies" statt, ausgerichtet vom MoTA und dem Proyecto Djehuty, unterstützt von The Sphinx Foundation for Archaeological Research.
Zwei Tage lang standen abwechslungsreiche Vorträge auf dem Programm, am dritten Tag hatten die Workshop-Teilnehmer die Gelegenheit zu einer Besichtigung von einigen der Gräber in Dra Abu el-Naga.
Besonders beeindruckt hat mich das Felsengrab, das 2019 von der ägyptischen Mission wiederentdeckt worden war (s. News vom 20.04.19) und wunderschön dekoriert ist. Während die deutsche Ägyptologin Friederike Kampp(-Seyfried) 1991 in "Die thebanische Nekropole" noch davon ausging, dass die 18 Eingänge, die vom 55 Meter breiten Hof aus zugänglich sind, zu 4 verschiedenen Gräbern gehören (TT169 / TT402 / TT403 / TT404), handelt es sich in Wirklichkeit nur um ein einziges Saff-Grab - man hat sich noch nicht für eine TT-Nummer entschieden. Wie meist zu diesen Gelegenheiten waren Fotos vom Inneren der nicht öffentlich zugänglichen Gräber gestattet, aber nur zum eigenen Gebrauch - so auch von diesem, daher nur ein Foto von außen.

Dra Abu el-Naga - Funerary Practices and Living Strategies

José M. Galán, © Leben in Luxor
Eröffnung des Workshops durch José M. Galán, Forschungsprofessor am Centro de Ciencias Humanas y Sociales del Consejo Superior de Investigaciones Científicas und Direktor des Proyecto Djehuty in Dra Abu el-Naga, © Leben in Luxor

TT11, Grab von Djehuty, in Dra Abu el-Naga, © Leben in Luxor
TT11, Grab von Djehuty, in Dra Abu el-Naga (seit 2023 öffentlich zugänglich), © Leben in Luxor

Saff-Grab in Dra Abu el-Naga, © Leben in Luxor
Saff-Grab in Dra Abu el-Naga, © Leben in Luxor

In der Mittagshitze bei 29° im Schatten, aber ohne Schatten, den Berg hinauf, © Leben in Luxor
In der Mittagshitze bei 29° im Schatten, aber ohne Schatten, den Berg hinauf, © Leben in Luxor

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